Dienstag, 1. November 2011

Fotos von Ralf vom 2.0 Biomeiler ;-)

https://picasaweb.google.com/lh/sredir?uname=ralf.kraft&target=ALBUM&id=5594398930930206033&authkey=Gv1sRgCOjmuqb585rd4AE&feat=email&mode=SLIDESHOW

Bilder vom 2.0 :-)

Biomeiler Seminare 2011/2012

Moin Moin

Wegen der großen Anfrage machen wir Seminare zum Biomeiler 2.1. Ab jeweils 7 Teilnehmern werden die Seminare angenommen und die Daten öffentlich freigegeben. Wir haben auch im Winter Platz für max. 15 Leute in beheizten Gästezimmern ink. 2 Doppelzimmer, ökologisch saniert ink. Bio-Essen etc. pp..

Im Frühjahr 2012 wir es eine Fachtagung geben. Anmeldungen erfolgen hier:

Betr. Seminare Biomeiler an info (ätt) drachenmuehle.de

Bunte herbstliche ökologische Grüße,
Familie Schembritzki

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Workshop 2.1



Methangas on Biomeiler 2.0/2.1 // Infos folgen!!



Workshop 2.1


Biomeiler 2.1 // News :-)

Moin Moin Biomeiler Crew

Die Biomeiler 2.1 Aktion war wieder wunderschön! Wir hatten eine Gemeinschafts-Struktur und uns hervorragend gefunden. Nicht nur das weitere 10 m3 aufgetragen wurden, auch die Infos bezüglich des Biomeiler 1.0 / 2.0 wurden erläutert. Rundum waren unsere 3 Aktionen, im Jahr 2011 zum Biomeiler sehr konstruktiv und wir werden die neuen Daten bezüglich des 2.1 frei zur Verfügung stellen! Aber die Gemeinschaft und Gruppendynamik kann man nur vor Ort erfahren.

Auch dies ist Permakultur, und insbesondere :-)

In diesem Sinne, beste Grüße vom Collm und der Thinglinde, Familie Schembritzki.

Infos zum 2.1 folgen!

Freitag, 7. Oktober 2011

Biomeiler 2.1 // im Oktober 2011



Unsere Schwerpunkte:
  • Vermittlung des Biomeilers in seiner Funktion
  • Messungen am Biomeiler 2.0
  • Verbesserungen in Form der Leistung
  • Biogas und wie geht es weiter mit 220 bar für die Komprimierung ..
  • Erweiterung des 2.0 zu 2.1 // ink. Einleitung und praktische Erfahrungen zum 2.0
  • Perforiertes Rohr und Anschluss an der Spitze des Biomeiler (mit 50 Meter), Erklärungen
  • Von wo bekomme ich das Holzhäcksel ohne Schadstoffe? Einen Einblick
  • Gemeinschaftsfunktion im Sinnbild der Permakultur und den Zonen
Wir freuen uns auf euer Erscheinen.

Beste Grüße im Sinne des konstruktiven,
Familie Schembritzki

Donnerstag, 6. Oktober 2011

„Der Atem des Drachen“ – Biomeiler- Workshop Oktober 2011



Biomeiler 2.1 // Permakultur praktisch erfahren

Von: Freitag, 14. Okt. – 16 Uhr
Bis: Sonntag, 16. Okt. – 20 Uhr

Wer möchte kann auch etwas länger bleiben, bitte anmelden.

Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“

PLZ / Ort: 04769 Schweta

Kosten: 140,- € komplett pro Kurs

Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki

Kategorie: Kurs

Kurzes Video zur Naturinsel Drachenmühle : http://www.youtube.com/watch?v=JzoewfjuqpY

An diesem Wochenenden wollen wir ein weiteres mal die Grundlagen der Permakultur und deren Umsetzung auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ praktisch erfahren. Im Speziellen soll es darum gehen, den in Deutschland einzigartigen Biomeiler 2.0 zu erweitern.

Beim Biomeiler handelt es sich um ein von dem Franzosen Jean Pain entwickeltes, ausgeklügeltes Verwertungssystem von Baum- und Strauchschnitt, welcher aufgeschichtet zu einem großen Holzkompost einen natürlichen Verrottungsprozess in Gang setzt. Im Inneren des Biomeilers entstehen dabei Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Die Verrottungswärme kann dann zur Warmwassergewinnung genutzt werden, indem man Wasserrohre durch den Haufen verlegt. So geschieht es derzeit auf der Drachenmühle. Des weiteren kann man mit Hilfe eines Biomeilers Biogas erzeugen und je nach dessen Größe Wintergärten, Gewächshäuser oder sogar ein Wohnhaus beheizen oder es auf ökologische Art und Weise mit Warmwasser versorgen.

Nach ca. 18 Monaten ist der Haufen verrottet und aus ihm ist hochwertiger Kompost mit allerlei Mikroorganismen entstanden, der den Boden gesunden lässt und den Pflanzen für ihr Wachstum bestens gebrauchen können.

An diesem Wochenenden soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht und sie befähigt, danach selbständig einen eigenen Biomeiler bauen zu können. Außerdem können sie von den Erfahrungen durch den alten Biomeiler 1.0/2.0 der letzten drei Jahre auf der Drachenmühle profitieren und so eventuelle Fehler von Beginn an vermeiden lernen. Des weiteren werden die Grundkenntnisse der Permakultur anschaulich vermittelt (am Beispiel des Treebogs, verschiedener Beetstrukturen, der Einbindung alter Haustierrassen, Gewürz- und Kräutergarten) und gemeinschaftliche Zusammenarbeit wird erprobt.

Kursstruktur / Wochenende

  • Alle Anwesenden stellen sich vor / Kennenlernrunde :-)
  • Rundgang Drachenmühle : Permakultur praktisch anhand des Treebogs und verschiedener Beetstrukturen und der Kreislaufwirtschaft vor Ort
  • Begutachtung des Biomeilers 2.0 mit fachgerechter Erklärung seiner Funktionsweise
  • Erweiterung des Biomeilers 2.0 zu 2.1
  • Dreimal täglich leckeres Bioessen
  • Abends Lagerfeuer und/oder Filme mit permakulturellem Schwerpunkt, je nach Interessenlage der Teilnehmer, Bar mit biologischen Snacks und Getränken ist immer vorhanden

Infrastruktur

Geschlafen wird in Mehrbettzimmern, in der Scheune auf Stroh gebettet, im eigenen Zelt oder in unserem Tipi.
1 Doppelzimmer ist vorhanden und für einen Aufpreis von 30,-€ (WE) buchbar. Mitgebracht werden sollten Isomatte, Schlafsack, Taschenlampe, Hausschuhe, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter und keine chemischen Wasch- oder Reinigungsmittel.

Kursgebühr

140,-€ pro Person und Kurs. Studenten und Absolventen der Permakultur-Akademie zahlen 120,- € pro Wochenende. Darin sind 2 Übernachtungen, die ökologische Verpflegung von Freitagabend bis Sonntag Mittag und die Kursinhalte enthalten. Wir essen gemeinsam und vegetarisch. Kinder unter 12 Jahren zahlen 40€ für Verpflegung/Wochenende.

Wer wirklich kaum Geld hat, schreibt eine Mail und wir werden gemeinsam eine Lösung finden.

Teilnehmerzahl

Mindestens 10, maximal 25 Teilnehmer

Geeignet für Kinder ab ca. 13 Jahren

Der Moderator

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen

Drachenmühle unter: www.drachenmuehle.de
Mailkontakt: info@drachenmuehle.de

Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com

Die Infos zur Anreise erhaltet ihr nach der Anmeldung unter o.g. Mail-Adresse von Christian Sven Schembritzki oder ihr schaut schon mal selbst unter o.g. Webauftritt nach.

Wir freuen uns auf kreativen Austausch.

Aho.

26.09.2011 / OAZ / Herbstfest 2011 / Naturinsel Drachenmühle öffnete die Tore :-)



Die Presse und Fernsehen 2011:

Sonntag, 11. September 2011

Permakultur Aktionstage auf der Naturinsel Drachenmühle / September 2011



Der Herbst ist da und die vielen Himbeeren, Birnen, Äpfel.. freuen sich auf Besucher. Wir öffnen nun erneut die Tore für Gäste auf der Naturinsel Drachenmühle für unsere Permakultur Aktionstage (ink. Biomeiler) vom 12.09. bis zum 25.09.2011! Unsere Gästezimmer, Zeltplatz und Tipi freuen sich auf euch.

Ihr könnt gerne für mindestens 3 Tage zu uns kommen und mit-dabei sein, der Zeitpunkt ist egal!

Für Fragen, lest euch bitte den Flyer : http://drachenmuehle.de/Dragonmill_Flyer.htm durch und dann schreibt uns eine Mail wann Ihr kommen wollt!

Themen Bereiche und was wir bieten :
  • Stärkung des Umweltbewusstseins bei Kindern und Erwachsenen
  • Kenntnisse über die Ressourcennutzung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
  • Entwicklung eines Grundverständnisses für die Kreisläufe der Natur
  • dauerhafte, praktische und erlebnisreiche Informations- Vermittlung sowie dynamischer Erfahrungsaustausch
  • Gartenbau
  • Herbsternte
  • Herbstsaat
  • Baumhaus überprüfen und erweitern
  • Tiergehege überprüfen und erweitern
  • Vorbereitungen zum Herbstfest mit Apfelsaftpressen und alles über Äpfel
Bunte ökologische Grüße,
Familie Schembritzki im Herbst 2011

https://picasaweb.google.com/dragonmillcrew/UmweltprojektNaturinselDrachenmuhleImSommer2011#


~~~

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, Schamanismus, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde zum zweiten Mal in Folge als offizielles deutsches Projekt der UN-Dekade (UNESCO) zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Freitag, 9. September 2011

27.08.2011 / Mittelbadische Presse / Was macht eigentlich.. Christian Schembritzki?



Draufklicken dann wird es groß :-)

„Naturinsel Drachenmühle“ Herzlich Willkommen zum Herbstfest 24.-25.09.2011 :-)

An diesen beiden Herbsttagen, von 13.o0 bis 20.o0 Uhr, öffnet die „Naturinsel Drachenmühle“ ihre Tore für euch.

Am Wochenende des 24.-25.09.2011 im Rahmen der UNESCO Aktionstage und "Tag der Regionen".

Seid willkommen und freut euch auf zwei ereignisreiche Tage der offenen Tür. Es erwarten euch Permakultur- Führungen durch die Naturinsel, Führung und Besichtigung der kulturhistorischen Wassermühle und des Biomeilers. Für unsere jungen Gäste wird dieser Tag ein Apfelerlebnis sein, mit Apfelsaftpressen, Verkosten und Verkauf, Tanz, Musik und viel Spaß. Für das leibliche Wohl wird mit leckeren Biospeisen und Getränken aufs Beste gesorgt sein. Wir wollen sowohl unseren jungen, als auch unseren alten Gästen den Raum öffnen, sie begleiten und eine Basis für einen Austausch mit der Natur schaffen, der immer auch einen Austausch mit sich selbst beinhaltet. Herzlich Willkommen!

Programm

  • Führungen durch die kulturhistorische denkmalgeschützte Wassermühle
  • Biomeiler, Permakultur- und Kräuterkunde, eine Exkursion mit Christian Schembritzki
  • Apfelsaftpressen und was man so über Äpfel wissen sollte, von Sorten über Lagern.. mit Lars Thieme
  • Ein Kinderparadies z.B. Körperbemalung, Baumhaus, Dschungelpfad, Tipi... mit Melanie Schreiber

  • Musik mit Gabriel Jagieniak am Akkordeon
  • Ab ca. 18 Uhr im Programmkino „Drachenbar“ Filme über Biomeiler, Landwirtschaft, Biodiversität, Strohballenhäuser.. // Eintritt frei.
  • Lagerfeuer am Abend (bei schönem Wetter)

Unsere Wollschweine, Osko, Schafe, Seidenhühner, Gänse.. freuen sich auf euch & der Garten der Naturinsel Drachenmühle, im Naturschutzgebiet der Döllnitzaue, lädt zum jonglieren, musizieren, schlendern und verweilen ein :O)

Bringt gerne eure Freunde mit und genießt die Zeit!
Mit ökologischen Grüßen, Familie Schembritzki.
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Wegezoll 5,- Euro, zum Erhalt der denkmalgeschützten Mühle (ink. Programmkino)
Bitte respektiert, dass die Naturinsel Drachenmühle ein zigarettenfreier Ort ist den Hunde nur an der Leine betreten dürfen, zum Schutz unserer Kinder und Haustiere!

Donnerstag, 4. August 2011

"Tag der offenen Tür" im September 2011 :-)




Wir öffnen erneut die Tore der Naturinsel für einen "Tag der offenen Tür" am Wochenende des 24.-25.09.2011 im Rahmen der "UNESCO Aktionstage" und "Tag der Regionen". Infos folgen auf dieser Seite :-)



Natürlich mit vielen Kinder-, Jugend- und Erwachsenen Angeboten, z.B. Apfelsaftpressen und Biomeiler-, Mühlen- und Permakultur Rundgang :-)

Liebe Grüße und "Danke" der Nachfrage,
Familie Schembritzki



Tag der Regionen – Machen Sie mit! – Kurzinfo

Der bundesweite Aktionstag Tag der Regionen macht Werbung für die Stärke der Regionen. Jedes Jahr am Erntedanksonntag und einem Aktionszeitraum von jeweils einer Woche davor und danach präsentiert er eindrucksvoll die Chancen regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Veranstalter des Aktionstages sind die Akteure in den Regionen, koordiniert und öffentlichkeitswirksam nach außen getragen wird der Tag der Regionen von den beiden Bundeskoordinationsstellen sowie den Länderbüros.

Stärkung der Regionen

Regionales Wirtschaften und die Bewahrung einer regionalen Identität sind wesentliche Säulen für den Bestand einer intakten auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft. Im lokalen und regionalen Handeln liegen die Schlüssel zur Lösung vieler Probleme.

Die Stärkung der Regionen, die Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten und die Förderung von Werten wie der gesellschaftlichen Verantwortung vor Ort sichern Lebensqualität auch in strukturell benachteiligten Räumen. Das betrifft den ländlichen Raum in der Fläche sowie auch seine Städte.

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UNESCO Aktionstage

Lernen und Erleben, was Nachhaltigkeit bedeutet - das können Besucher der Aktionstage "Bildung für nachhaltige Entwicklung " vom 16. bis 25. September 2011. In ganz Deutschland zeigen engagierte Menschen, was jeder Einzelne für eine lebenswerte Zukunft tun kann.

Alle können mitmachen und eine eigene Aktion beitragen, ob Organisationen, Bildungsträger, Schulen oder Unternehmen. Große Konferenzen sind dabei ebenso willkommen wie ein Tag der offenen Tür, Wettbewerbe oder Projektunterricht. Die Veranstalter der Aktionen werden Teil des deutschlandweiten Netzwerks zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dürfen mit dem Aktionstage-Logo für ihre Veranstaltung werben. Aktionen, die bis zum 07. August angemeldet werden, erhalten zudem Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit.



„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für Schule und Hort, auf der Naturinsel Drachenmühle.

http://drachenstark.blogspot.com/

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Thema: Umweltbildung & Nachhaltigkeit erfahren

Einleitung

Natur zum Anfassen mit dem Ziel :

  • dauerhafte, praktische und erlebnisreiche Informations- Vermittlung sowie dynamischer Erfahrungsaustausch
  • Stärkung des Umweltbewusstseins der Kinder
  • Kenntnisse über die Ressourcennutzung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
  • Entwicklung eines Grundverständnisses für die Kreisläufe der Natur


Zielgruppe: Kinder und Jugendliche, Hort, Schulen, Geburtstage..


Viele Grüße,
Christian Sven und Melanie, Naturinsel Drachenmühle

Dienstag, 2. August 2011

Permakultur Aktionstage auf der Naturinsel Drachenmühle / August 2011




Die Anfrage ist groß, wir öffen nun erneut die Tore für Gäste auf der Naturinsel Drachenmühle für unsere Permakultur Aktionstage (ink. Biomeiler) vom 5.08.2011 bis 18.08.2011! Unsere Gästezimmer, Zeltplatz und Tipi freuen sich auf euch.

Ihr könnt gerne für mindestens 3 Tage zu uns kommen und mit-dabei sein!

Für Fragen, lest euch bitte den Flyer : http://drachenmuehle.de/Dragonmill_Flyer.htm durch und dann schreibt uns eine Mail wann Ihr kommen wollt!

Bunte ökologische Grüße,
Familie Schembritzki im Sommer 2011

https://picasaweb.google.com/dragonmillcrew/UmweltprojektNaturinselDrachenmuhleImSommer2011#


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Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde zum zweiten Mal in Folge als offizielles deutsches Projekt der UN-Dekade (UNESCO) zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Biomeiler Rückschau von Pfingsten / Bilder


Montag, 25. Juli 2011

Die Presse und Fernsehen :

Lern- und Bildungsveranstaltungen / Thema Permakultur und Biomeiler

Hallo Permakultur Freunde und Biomeiler Interessenten,

wenn Ihr mal Lust habt auf eine Biomeiler- Infoveranstaltung mit Permakultur Runde auf der Naturinsel, mit oder ohne Bio- Essen, meldet euch gerne bei uns.

Unsere Veranstaltungen sind auch gut geeignet für Senioren Gruppen, Schulklassen, Selbsthilfegruppen ...

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"Naturinsel Drachenmühle"
Christian Sven Schembritzki & Melanie Schreiber
Zur Mühle // 04769 Schweta

0049 (0) 34362-4439-0
E-Mail : info (Ät) drachenmuehle.de

Freitag, 22. Juli 2011

20.07.2011 / Wochenkurier Nordsächsisch / Die "Einsteiger" von der Drachenmühle / Juli 2011


Biomeiler News Juli 2011 :-)


Moin Moin Biomeiler Crew :-)


Es ist viel los hier und allerhand zu tun. Unserem Biomeiler und dem Permakultur Garten geht es prächtig!

Also mal kurz paar Neuigkeiten zum 2.0.

Alles beim Besten, die Temperaturen haben sich nicht geändert, der Meiler ist ON! Er verhält sich wie bei den letzten Messungen die Ihr bekommen habt, also bestens. Zwischendurch hatte ich mal mit ca. 5000 Liter Bach-Wasser, durch das perforierten Rohr nachgewässert und danach dauerte es ca. 10 Tage bis er wieder von ca. 25°C auf ca. 60°C war, wärmer wird er wohl nicht mehr, bei den Temperaturen im Bach, momentan ca. 12°C! Aber das ist gut so, durch das grobe Material das wir genutzt haben, wird er dafür vielleicht etwas länger laufen, also mehr als 18 Monate, wir werden sehen.

Was das Biomeiler-Substrat vom 1.0 angeht, das ist wirklich Super, gerade für die Bohnen, Tomaten, Honigmelonen etc. pp. ... wir hatten nur etwas ärger mit den Wühlmäusen, grrrr..

Wenn Ihr wollt könnt Ihr uns gerne Besuchen kommen, würden uns sehr freuen euch wieder auf der Naturinsel begrüßen zu dürfen.

Ich halte auch auf dem laufenden und bleibe mit besten Grüßen,
Christian Sven und Familie

Sonntag, 19. Juni 2011

YouTube: Naturinsel Drachenmühle : Im Austausch mit der Natur



Ein Film über das Naturprojekt Drachenmühle im sächsischen Schweta...
Finde der wurde für die erste Runde ganz gut... Schaut euch mal den Kobold Pan auf dem Biomeiler an ;-)

Liebe Grüße
Familie Schembritzki

Montag, 6. Juni 2011

Samstag, 4. Juni 2011

... Biogasanlagen und co.

: Mal von unterwegs: Also Grün ist nicht wirklich das Beste aber besser als der ganze andere Rest! Allerdings sollten die Grünen verstehen, das vor allem GEN, ATOM und die ländliche AgroTechnik das übel sind... hier wird eine BioGas Anlage nach der nächsten gebaut, zum verbrennen von Weizen und Mais... es werden die Streuobstalleen abgeholzt, weiterhin Flurbereinigung betrieben... der Bürger ist leider mittlerweile so verdummt worden der kann nix mehr ändern... also Aufgabe der Politik... die sollten mal ganz pragmatisch sein und auf Land schauen, zu den Bürgern gehen und aufklären mit Taten.. :: ich denke die Zeit ist mal wieder reif Taten vor blabla zu stellen... während nämlich durch andere Politik abgelenkt wird, bauen die gemütlich neue Biogasanlagen auf dem Land... anstelle Nahrungsmittel. Bio-Zwiebeln aus Ägyten, Bio-Tomaten aus Israel.. es ist zum heulen im Supermarkt...

„Naturinsel Drachenmühle“ Herzlich Willkommen an Pfingsten 2011 :-)

  • Sonntag 12. Juni 2011 / Tag der offenen Tür “Einblicke”
  • Montag 13. Juni 2011 / Unser dritter deutscher „Mühlentag“!

An diesen beiden Pfingsttagen, von 13.o0 bis 22.o0 Uhr, öffnet die
„Naturinsel Drachenmühle“ ihre Tore für euch.

Es erwarten euch Einblicke in die „Naturinsel Drachenmühle“ und Führungen sowie unsere neuen Bienenkisten, Biomeiler 2.0, Tipi, Permakulturgarten, ... und ein drachenstarkes Kinderparadies!

Programm

  • Führungen durch die kulturhistorische denkmalgeschützte Wassermühle
  • Biomeiler, Permakultur- und Kräuterkunde, eine Exkursion mit Christian Schembritzki
  • Bienenkisten, Insektenhotel und Gartenneuheiten
  • Ein Kinderparadies z.B. Körperbemalung, Baumhaus, Dschungelpfad, Tipi...
  • Ab ca. 19 Uhr im Programmkino „Drachenbar“ Filme über Biomeiler, Landwirtschaft, Biodiversität, Strohballenhäuser.. // Eintritt frei.
  • Lagerfeuer am Abend (bei schönem Wetter)

Unsere Wollschweine, Osko, Schafe, Seidenhühner, Gänse.. freuen sich auf euch & der Garten der Naturinsel Drachenmühle, im Naturschutzgebiet der Döllnitzaue, lädt zum jonglieren, musizieren, schlendern und verweilen ein :O)

Für gutes Essen (Mediterran z.B. Schafskäse..) & gekühlte Getränke (Bier, Limo..) oder Kaffee ist gesorgt, alles in Bio, ist ja logisch ;-)

Bringt gerne eure Freunde mit und genießt die Zeit!
Mit ökologischen Grüßen, Familie Schembritzki.

~~~

Wegezoll 5,- Euro, zum Erhalt der denkmalgeschützten Mühle (ink. Programm)
Bitte respektiert, dass die Naturinsel Drachenmühle ein zigarettenfreier Ort ist den Hunde nur an der Leine betreten dürfen, zum Schutz unserer Kinder und Haustiere!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Biomeiler 2.0 // 2 WE


13.-15.Mai / 20.-22.Mai --> Permakultur - Biomeiler – Infoseminar


„Der Atem des Drachen stellt sich vor“

Permakultur - Biomeiler – Infoseminar


Von: Freitag, 13. Mai – 18 Uhr

Bis: Sonntag, 15. Mai – 14 Uhr

UND/ODER

Von: Freitag, 20. Mai – 18 Uhr

Bis: Sonntag, 22. Mai – 14 Uhr

Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“

Ort: „Naturinsel Drachenmühle“ in 04769 Schweta (Sachsen)

Kosten: 120,- € (80,- € für Permakulturstudenten)

Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki und Falk Pißler

Permakultur, Biomeiler und Tree Bog im Garten des Drachen

An diesen Wochenenden wird die praktische Umsetzung von Permakultur auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ vorgestellt. Es soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht, gelebte Permakultur erfahren wird und euch befähigt, danach einen eigenen Biomeiler und Treebog bauen zu können. Den Hauptschwerpunkt stellen Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise des neuen Biomeilers (Erklärung siehe unten), der vom 08. bis 10. April errichtet wurde, dar. Dazu wird auf die Verwendung des Holzkompost des alten Biomeilers im Permakulturgarten eingegangen. Weiterhin werden die dort genutzten Gewächse, verschiedene Beetstrukturen, die Einbindung alter Haustierrassen, der Gewürz- und Kräutergarten sowie Aufbau und Funktion des Treebogs (Erklärung siehe unten) vorgestellt.

Ebenso könnt ihr von den Erfahrungen, die durch den alten Biomeiler der letzten drei Jahre und den Bau des neuen Biomeilers gesammelt wurden, profitieren und so eventuelle Fehler bei der eigenen Umsetzung vermeiden.

Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufe im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.

Beim Biomeiler handelt es sich um eine einfache, vom französischen Forstwart Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Anlage zur energetischen und landwirtschaftlichen Nutzung von Biomasse. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt und die abgeführte Wärme kann zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden. Der Biomeiler ist nicht zur industriellen Nutzung gedacht, eher für kleinere Dimensionen, also zur lokalen und dezentralen Anwendung. Er kann mit geringem technischen Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu Kohlendioxid oxidiert (= entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. Mit dem Kompost als Mulchschicht entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre. Laut Jean Pain wirkt sich der entstandene Kompost auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Er beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.

Der Treebog ist eine von dem Briten Jay Abrahams (Leiter des britischen Permakulturverbands) entwickelte Form des Kompostklos, die von Weiden oder anderen Nährstoffhungrigen Gewächsen umgeben ist. Im Gegensatz zu konventionellen Bauweisen muss dieser nicht entleert werden, da der entstehende Kompost sehr schnell von den Weiden verbraucht wird.

Die Seminarleiter

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Falk Pißler studiert Umweltmeßtechnik an der FH Jena sowie Permakulturdesign an der Permakultur-Akademie und war bei Aufbau und Planung des letzten Biomeilers beteiligt.

Infrastruktur

Geschlafen wird in Mehrbettzimmern oder in der Scheune auf Stroh gebettet. 1 Doppelzimmer ist vorhanden und für einen Aufpreis von 30,- € buchbar.

Die Bar mit ökologischen Snacks und Getränken ist ganztags geöffnet (Limonaden, Säfte, Bier, Wein, Schokolade, Chips, Gummibärchen, Fruchtschnitten).

Für die Abende gibt es die Möglichkeit, themenrelevante Filme über einen Beamer anzuschauen, es wird aber auch ein Lagerfeuer brennen, an dem Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zum ausklingen des Tages stattfinden können.

Kursgebühr

120,- € pro Person. Studenten der Permakultur-Akademie zahlen 80,- €. Darin sind 2 Über-nachtungen, die biologische und vegetarische Verpflegung von Freitag Abend bis Sonntag Mittag, Getränke wie Tee, Wasser, Saft und der morgendliche Kaffee sowie die Kursinhalte enthalten. Kinder unter 12 Jahren zahlen 30,- € für Verpflegung.

Ablauf

Freitag:

  • Anreise von 12 Uhr bis 18 Uhr
  • Vorstellungsrunde
  • Führung über die „Naturinsel Drachenmühle“
  • gemeinsames Abendessen
  • Biomeilerfilm und Lagerfeuer

Samstag:

  • gemeinsames Frühstück
  • Funktion, Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten des Biomeilers
  • gemeinsames Mittagessen
  • Funktion und Aufbau des Treebogs
  • Führung und Erklärungen im Permakulturgarten
  • gemeinsames Abendessen
  • Lagerfeuer und Filmabend

Sonntag:

  • gemeinsames Frühstück
  • Themen nach Bedarf
  • gemeinsames Mittagessen
  • Abschlußrunde

Sonstiges !!

Mitgebracht werden sollten: Isomatte, Schlafsack, Stirnlampe, Hausschuhe, Handtuch, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter, keine Hunde und gute Laune.

Gestattet sind nur Wasch- und Reinigungsmittel auf ökologischer Basis, denn der Wasserkreislauf auf der Drachenmühle soll keinen Schaden nehmen! (Kann auch vor Ort gekauft werden)

Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.

Den genauen Zeitplan und Wegbeschreibung zur Drachenmühle gibt es nach der Anmeldung.

Anmeldung

Per Mail an Christian Sven Schembritzki: info(ätt)drachenmuehle.de

Da noch nicht ganz klar ist, wieviele Teilnehmer zu welchem Wochenende Zeit haben, bitte euren Wunschtermin angeben!!

Weiterführende Informationen

zur Drachenmühle: www.drachenmuehle.de

Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com

zu Permakultur: http://www.permakultur-institut.de

Wir freuen uns auf euch, kreativen Austausch und ein schönes gemeinsames Wochenende!

Donnerstag, 28. April 2011

Biomeiler 3.0 im Herbst 2011 auf der Naturinsel!


Moin Moin: Leute die Nachfrage für einen weiteren Workshop ist gross, so das wir im Herbst einen Biomeiler 3.0 bauen werden! Dieses-mal für den Hausbedarf (Fußbodenheizung in der Küche und warmes Wasser im Bad). Alle die Interesse haben am Workshop teilzunehmen melden sich gerne mit dem Betr.: "Biomeiler 3.0".

Bitte leitet die Mail gerne an alle "Freunde und Bekannten" weiter und wenn Ihr zwischenzeitlich einen Biomeiler bei euch bauen wollt, Ihr könnt mich als Seminarleiter anheuern!





Biomeiler 3.0 // Permakultur praktisch erfahren

An diesem Wochenenden wollen wir ein weiteres mal die Grundlagen der Permakultur und deren Umsetzung auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ praktisch erfahren. Im Speziellen soll es darum gehen, den in Deutschland einzigartigen Biomeiler 3.0 aufzubauen :-)

Beim Biomeiler handelt es sich um ein von dem Franzosen Jean Pain entwickeltes, ausgeklügeltes Verwertungssystem von Baum- und Strauchschnitt, welcher aufgeschichtet zu einem großen Holzkompost einen natürlichen Verrottungsprozess in Gang setzt. Im Inneren des Biomeilers entstehen dabei Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Die Verrottungswärme kann dann zur Warmwassergewinnung genutzt werden, indem man Wasserrohre durch den Haufen verlegt. So geschieht es derzeit auf der Drachenmühle. Des weiteren kann man mit Hilfe eines Biomeilers Biogas erzeugen und je nach dessen Größe Wintergärten, Gewächshäuser oder sogar ein Wohnhaus beheizen oder es auf ökologische Art und Weise mit Warmwasser versorgen.

Nach ca. 18 Monaten ist der Haufen verrottet und aus ihm ist hochwertiger Kompost mit allerlei Mikroorganismen entstanden, der den Boden gesunden lässt und den Pflanzen für ihr Wachstum bestens gebrauchen können.

An diesem Wochenenden soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht und sie befähigt, danach selbständig einen eigenen Biomeiler bauen zu können. Außerdem können sie von den Erfahrungen durch den alten Biomeiler 1.0/2.0 der letzten drei Jahre auf der Drachenmühle profitieren und so eventuelle Fehler von Beginn an vermeiden lernen. Des weiteren werden die Grundkenntnisse der Permakultur anschaulich vermittelt (am Beispiel des Treebogs, verschiedener Beetstrukturen, der Einbindung alter Haustierrassen, Gewürz- und Kräutergarten) und gemeinschaftliche Zusammenarbeit wird erprobt.

Kursstruktur / Wochenende

  • Alle Anwesenden stellen sich vor / Kennenlernrunde :-)
  • Drachenmühle konkret: Permakultur praktisch anhand des Treebogs und verschiedener Beetstrukturen und der Kreislaufwirtschaft vor Ort
  • Begutachtung des Biomeilers 2.0 mit fachgerechter Erklärung seiner Funktionsweise
  • Bau des neuen Biomeilers 3.0 (80-120m3)
  • Dreimal täglich leckeres Bioessen
  • Abends Lagerfeuer und/oder Filme mit permakulturellem Schwerpunkt, je nach Interessenlage der Teilnehmer, Bar mit biologischen Snacks und Getränken ist immer vorhanden

Infrastruktur

Geschlafen wird in Mehrbettzimmern, in der Scheune auf Stroh gebettet, im eigenen Zelt oder in unserem Tipi (20,- Euro pro.P.).
2 Doppelzimmer sind vorhanden und für einen Aufpreis von jeweils 30,-€ buchbar. Mitgebracht werden sollten Isomatte, Schlafsack, Taschenlampe, Hausschuhe, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter und keine chemischen Wasch- oder Reinigungsmittel. Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.

Kursgebühr

140,-€ pro Person und Kurs. Studenten und Absolventen der Permakultur-Akademie zahlen 100,- € pro Wochenende. Darin sind 2 Übernachtungen, die ökologische Verpflegung von Freitagabend bis Sonntag Mittag und die Kursinhalte enthalten. Wir essen gemeinsam und vegetarisch. Kinder unter 12 Jahren zahlen 40€ für Verpflegung/Wochenende.

Wer wirklich kaum Geld hat, schreibt eine Mail und wir werden gemeinsam eine Lösung finden.

Teilnehmerzahl

Mindestens 10, maximal 25 Teilnehmer

Der Moderator

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen

Drachenmühle unter: www.drachenmuehle.de
Mailkontakt: info@drachenmuehle.de

Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com

Die Infos zur Anreise erhaltet ihr nach der Anmeldung unter o.g. Mail-Adresse von Christian Sven Schembritzki oder ihr schaut schon mal selbst unter o.g. Webauftritt nach.

Wir freuen uns auf kreativen Austausch und den Aufbau eines neuen Biomeilers 3.0

Aho.

Dienstag, 26. April 2011

Daten und Berechnungen zum Biomeiler 2.0/3.0

Moin Moin wir haben ca. 62°C im Inneren :-)

Bei den Daten und Berechnungen zum Biomeiler bin ich gerne noch etwas behilflich :-)

FNR Publikationen

- Handbuch Bioenegrie Kleinanlagen
- Marktübersicht Hackschnitzelheizungen

Bestellbar bzw. Download auf www.bio-energie.de

Merkblatt 12 etc. der LWF. Download auf www.lwf.bayern.de (Energieinhalt von Holz, Heizwertwe von div. Holzarten bei verschiedenem Wassergehalt)
Veröffenlichungen / Berichte des TFZ: www.tfz.bayern.de
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Die Open Office Calc Tabellen zum Versuch befinden sich unter:

Biomeiler-280809-und-290809.zip
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Falk und ich forschen gerade noch über einem Text der mir Nils geschickt hat :

http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk016224.pdf

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Und denkt dran eine wärmebeständige Leitung (Warmwasser!) zu nutzen!! Die neuen Kaltwasserleitungen von Marley PE Q (20°C), halten bis 40°C ... bei 70°C schmelzen die...

Tip: http://cgi.ebay.de/200-m-ALU-VERBUNDROHR-KUNSTSTOFFROHR-16-x-2-0-mm-PEX_W0QQitemZ230607145061QQ

Ach und noch was, wir bauen im Herbst einen Biomeiler 3.0 auf der Naturinsel :-)

Wenn Ihr zwischenzeitlich einen Biomeiler bei euch bauen wollt, Ihr könnt mich als Seminarleiter anheuern! Ich mache dann, je nach Bezahlung, so ziemlich alles was gemacht werden muss!

Christian Sven Schembritzki

Dienstag, 19. April 2011

“Dragon’s Breath”

From April 10th until April 12th, a new Biomeiler was built at ‘Nature Reserve Dragonmill”. It is a ecological and economical method of utilising wood chips. The method was developed by French forestry officer Jean Pain in the 70s. He had been looking for a way of thinning out the dry mediterranean forests to protect them from forest fires. Being left with large amounts of wood chips, he was then looking for a sustainable and economical way of making use of these chips.

The Biomeiler is a simple device that utilizes the energy which is stored in biomass. Heat, as well as biogas get generated. To build a Biomeiler, about 80 cubic meters of wood chip get piled into a mound of about 3 meters height. Over a period of 18 to 24 months, micro organsims get to work and aerobically ferment the material into highly potent compost. During this process, the temperature reaches and remains at about 70 degrees C. Inside the Biomeiler run tubes which function as heat exchangers. Depending on the intended use, tubes can circulate hot air or hot water. This hot air or water can then be used for hot water, or to heat buildings and greenhouses. It is also possible to produce biogas if a large container with composting material has been put into the Biomeiler. After about 24 months, when the composting process is completed, the compost made from wood can be used for reforestation or for biological agriculture.

The Biomeiler is not for industrial use. Instead, it is used for locally, in a decentralized way. With little technical effort a Biomeiler can be built and used, surely a great advantage compared to modern indunstrial wood-burning plants. Another advantage is, that not all the carbon oxidizes to CO2 (heat generation). Some of the carbon gets stored in the valuable humus in the composed material. This way, the other nutrients which were in the wood chip remain in the the bio mass after composting. It is also possible to extract these nutrients with fire, but the ash usually gets washed out quickly. If the compost is used as mulch, however, new, carbon rich soil is created. Additionally, less CO2 gets released into the atmosphere.

Two weekend workshops, entitled ‘Breath of the Dragon’, attracted 25 people each, aged between 4 and 65. Among the participants were students and teachers from the Montessori School in Dietramszell; a representative of Pfinztal community; a student of soil science from Freiburg; an architect and a member of the city council from Leibzig; as well as studends of the Permaculture Academy. Culinary delights during the second weekend were provided by environment- and peace activist Wam Kat.

The workshops were run by Christian Sven Schembritzki, whose “Naturinsel” has been awarded a UNESCO ‘sustainable education’ award in two consecutive years. During the first weekend, the old Biomeiler was cleared away, and two weeks later, the new Biomeiler 2.0 was erected. “It’s wonderful to experience, during these workshops, the sense of community, how the group dynamics within the group develops and embraces all participants.” says Schembritzki. For two years, the previous Biomeiler was heating a green house and could be used to heat a large bathtub with a 2000 liter capacity. Under the motto ‘Biomeiler 1.0 meets Biomeiler 2.0’, the compost from the former could be distributed in 20 cm thickness across the beds, shrubs and trees of the permaculture garden. According to Jean Pain, this mulch has a very good effect on vitality, yield, as well as quality of the crop, due to the micro organisms and nutrients which are contained in it. Pain also describes how this method eliminated the need to water the plants, even in the dry climate of the Provence.

Two weekends later it was time for ‘Action Biomeiler 2.0’, the construction of the new Biomeiler. The whole process was documented thoroughly by Tom Ruediger with his camera. (soon to be found on our website and on YouTube). A variation to the previous Biomeiler is, that this time the tubes are laid out in spirals, instead of in a cylindrical pattern, with the aim of accessing a larger area inside of the Biomeiler. Additionally, a perforated tube has been included in the Biomeiler to enable the necessary watering process. And finally, a small container has been included to enable research experiments regarding gas production. And another experiment has been included in Biomeiler 2.0: Inside the meiler, a “Terra-Preta” experiment is taking place. Coal particles have been added with the intention of reducing the ‘washing out’ of nutrients. This should also improve air circulation, water absorbtion, and water storage. Additionally, better nutrient and mineral absorbtion by plants can take place, enabling micro organisms a perfect place to live and retreat to.

Various measurements will be taken during the next 2 years, to collect data about the energetic yield and the process of composting. Only very limited information is so far available about this technique. Thus, this experimental installation will primarily be used to collect data and experience regarding mechanisms, structure, and potential uses. For example, a sample of the matured compost has been sent to a laboratory for analysis. In order to have a truly sustainable Biomeiler which can produce high quality compost, it is also relevant to take into account the source of the wood chip. Wood that has been trimmed from the embankments of motor ways and busy roads is not suitable due to its high levels of heavy metals. In our latitudes it is also not necessary to reduce undergrowth, as there is no immediate threat of wild fires. In addition, the habitat for forest animals is already scarce due to the low coverage with forests. However, it would be sensible to make use of garden cut which is usually collected and removed by regional communities. It is also worth noting, that the wood chip should be fresh and not older than 3 weeks.

Those who would like to see the Biomeiler for themselves should consider visiting over Pfingsten (Pentecost). Alternative, you can register for one of the info days by contacting “Naturinsel Drachenmuehle”:

info(ÄTT)drachenmuehle.de

tel: 0-34362-4439-0

www.drachenmuehle.de

Biomeiler Bilder 2.0.3 :-)


Biomeiler 2.0 Messdaten 18/19.04.2011

18.04.2011 um 18.18 Uhr

Humidity (Feuchtigkeit) außen 50%
Temp (Temperatur) außen 17,4°C

Auf dem Meiler

51%
20,6°C

Die Sonne scheint seit Stunden/Leicht bewölkt

Ich habe den Meiler mit ca. 500 L um 17.00 Uhr gewässert! Die Temp im Wasserrohr lag bei 57°C (ca. 90L Volumen). Durchlauftemp. ohne aufgewärmten Wasserspeicher ist momentan bei 26°C! Das bedeutet ich habe den Meiler mit ca. 90 L 57°C und 410 Liter 26°C bewässert. Nach dieser Wässerung lag die Temp. ca. 1 1/4 Std. später bei 36°C im Rohr! Temp im Eingang an der Quelle bzw. Zufluss 11,5°C. Erwähnenswert wäre noch das der Platz seit 17.00 Uhr Schatten hat.

Ahoja.

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19.04.2011 um 17.34 Uhr

Humidity (Feuchtigkeit) außen 40%
Temp (Temperatur) außen 21,2°C

Auf dem Meiler

32%
30,4°C

Die Sonne scheint seit Stunden/Leicht bewölkt

Wasser

Rein mit 12,3°C
Raus mit 58°C

Letzte Nachttemp. 2°C

Biomeiler Bilder 2.0.2 / Wasserleitung als Wärmetauscher


Biomeiler Bilder 2.0.1 / Landon gibt ein Ok :-)


Sonntag, 17. April 2011

Biomeiler Messdaten 16/17.04.2011

Moin Moin : Am 15.04.2011 habe ich gegen Mittag 2 mal mit ca. 100 Litern (40°C) den Biomeiler durch das perforierte Rohr bewässert. Enormer Temperaturanstieg ist nach nur einem Tag zu vermerken, am 16.04. abends lag die Wassertemperatur schon bei ca. 50 °C.

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17.04.2011 um 17:58

Humidity (Feuchtigkeit) außen 35%
Temp (Temperatur) außen 17,6

Auf dem Meiler

56%
22,3

Die Sonne scheint seit Stunden/Leicht bewölkt

Wasser

Rein: 11,4°C
Raus: 53,6°C

Freitag, 15. April 2011

Biomeiler Messdaten "Heute 15.04.2011 // 13.00 Uhr"

Luftfeuchte außen 67%
Temp. Luft 12,7°C
Temp. Wasser Eingang 9,9°C

Biomeiler Temp. Wasser 35-37°C

"Der Atem des Drachen"

"Der Atem des Drachen"

Vom 10. bis 12. April wurde auf der „Naturinsel Drachenmühle“ in Schweta (Sachsen) erneut ein sogenannter Biomeiler errichtet. Dabei handelt es sich um eine von dem französischen Forstwirt Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Methode zur ökonomischen und ökologischen Verwertung von Holzhäcksel. Damaliges Anliegen war es, mediterrane Wälder als Schutz vor Waldbränden zu entbuschen und wirtschaftlich und nachhaltig zu nutzen.

Der Biomeiler ist eine einfache Anlage zur energetischen Nutzung von Biomasse. Erzeugt werden dabei Wärme und Biogas. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten - je nach Zusammensetzung des Materials - zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im Inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt, so dass die abgeführte Wärme zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden kann. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden.

Die Anwendung des Biomeilers erfolgt nicht für die industrielle Nutzung, sondern im lokalen und dezentralen Bereich. Er kann mit geringem technischem Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu CO2 oxidiert (entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. In diesem sind auch alle anderen Nährstoffe des Ausgangsmaterials enthalten. Diese könnten zwar auch nach der Verbrennung in Form von Asche ausgebracht werden, jedoch werden diese dann meist sehr schnell ausgewaschen. Mit dem Kompost als Mulchschicht hingegen entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre.

Jeweils 25 Personen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 4 und 65 Jahren nahmen an zwei Wochenenden an den Workshops mit dem Titel „Der Atem des Drachen“ teil. Unter ihnen befanden sich unter anderem Schüler und Lehrer der Montessori-Schule Dietramszell, ein Vertreter der Gemeinde Pfinztal vom Fachbereich Umwelt und Garten, ein Student aus Freiburg aus dem Bereich Bodenkunde, ein Architekt und ein Stadtratsmitglied aus Leipzig sowie Studenten der Permakultur Akademie. Für die kulinarische Versorgung der Teilnehmer mit ökologischem und vegetarischem Essen sorgte am zweiten Wochenende der Umwelt- und Friedens-Aktivist Wam Kat.

Unter Leitung von Christian Sven Schembritzki, dessen „Naturinsel“ die UNESCO bereits zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ deklarierte, wurde der alte Meiler (Biomeiler 1.0) abgebaut und zwei Wochen später ein neuer Biomeiler 2.0 errichtet. „Besonders schön ist bei solch einem Workshop natürlich auch das Gemeinschaftliche, die Dynamik, also eine dynamische Struktur gemeinsam zu entwickeln, in der alle Beteiligten integriert sind!“, so Schembritzki.

Zwei Jahre lang konnte durch den alten Meiler ein Gewächshaus beheizt werden und eine große Badewanne mit 2000 l betrieben werden. Unter dem Motto „Biomeiler 1.0 trifft Permakultur 2.0“ wurde der nun fertige Kompost am ersten Wochenende als Mulchmaterial in 20 cm dicken Schichten auf die Beete sowie unter Sträucher und Bäume des Permakultur-Gartens ausgebracht. Laut Jean Pain wirkt sich dieser auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Pain beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.

Am zweiten Wochenende fand die „Aktion Biomeiler 2.0“, nämlich der Aufbau des neuen Meilers, statt. Dies dokumentierte Tom Rüdiger mit seiner Kamera, (bald zu sehen auf der Homepage der „Drachenmühle“ und auf YouTube). Im Unterschied zum ersten Biomeiler ist dieses Mal das 230 m lange Rohrsystem spiralförmig statt zylindrisch verlegt worden. Zusätzlich kam ein perforiertes Rohr zur inneren Bewässerung der Anlage mit warmem Wasser zum Einsatz. Weiterhin wurde ein kleiner Biogas-Tank eingebaut, mit dem Experimente zur Gasproduktion möglich sind.

Aber nicht nur der 80 m³ große Meiler wurde errichtet, sondern auch ein „Terra-Preta“-Versuch im Inneren angelegt: Durch eingebrachte Holzkohlepartikel soll im entstandenen Kompost das Ausspülen von Nährstoffen verhindert und die Bodendurchlüftung sowie die Wasseraufnahmefähigkeit und -speicherkapazität erhöht werden. Weiterhin kann eine bessere Nährstoff- und Mineralienaufnahme durch Pflanzen erfolgen und Mikroorganismen ein perfekter Lebens- und „Rückzugsraum“ gegeben werden.

Verschiedene Messungen sollen im Verlauf der nächsten 2 Jahre genaue Daten über die energetische Ausbeute und den Ablauf der Verrottung liefern.

Da nur sehr wenige Informationen hinsichtlich dieser Technik existieren, dient die experimentelle Anlage in erster Linie zur Sammlung von Erfahrungen und Wissen zu Wirkmechanismen, Aufbau- und Nutzungsmöglichkeiten. So wurde auch eine Probe zur wissenschaftlichen Untersuchung des gereiften Komposts in ein Labor geschickt.

Damit ein Biomeiler wirklich nachhaltig ist und der Kompost hochwertig wird, gilt jedoch auch noch zu beachten, woher das Häckselmaterial stammt. Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Rändern der Autobahn oder stark befahrenen Straßen ist ungünstig, da die Schwermetallbelastung hier bedenkliche Ausmaße annimmt. In unseren Breiten macht auch die Verwendung von Unterholz der Wälder keinen Sinn, da hier keine akute Waldbrandgefahr herrscht und auf Grund der wenigen Waldflächen der Lebensraum für viele Tier- und Vogelarten sowieso schon zu knapp ist. Sinnvoll ist dagegen die Nutzung von Gartenschnitt, der in vielen Gemeinden zentral gesammelt und abgefahren wird. Desweiteren sollte dieser möglichst frisch sein und spätestens drei Wochen nach dem Schnitt verwendet werden.

Wer wirklich wissen möchte, wovon hier die Rede ist, der kommt entweder an Pfingsten zur Besichtigung oder meldet sich zu einem der Infotage auf der „Naturinsel Drachenmühle“ an (info(ätt) drachenmuehle.de; Tel.: 0-34362-4439-0; www.drachenmuehle.de).

Weitere Informationen zu den Workshops, Experimenten und den gewonnen Daten sowie regelmäßige Ergänzungen findet man unter: http://biomeiler.blogspot.com/.

Tina Bernecker, Falk Pißler und Christian Sven Schembritzki

Dienstag, 5. April 2011

Secrets Of El Dorado - TERRA PRETA

Terra-Preta-Versuch am Biomeiler // Biomeiler 2.0

New`s : Wir werden hiermit den Terra Preta Versuch am Biomeiler 2.0 durchführen.



Ein globales Grundproblem ist der permanente Verlußt an landwirtschaftlicher Nutzfläche durch Bebauung, Humusausspülung und industrielle Monokulturlandwirtschaft. Einen möglichen Lösungsansatz fanden Forscher im brasilianischen Regenwald. Dort stieß man auf die künstlich erzeugte und dauerhaft fruchtbare Schwarzerde „Terra Preta“. Offenbar haben Ureinwohner am Amazonas vor Jahrhunderten Holz sowie ihre pflanzlichen und tierischen Abfälle geschwelt und sie zur dauerhaften Fruchtbarmachung der nährstoffarmen Böden genutzt.

Auf Grund dieses Eintrags an Kohle in die Böden wurde eine enorme Bodenfruchtbarkeit erlangt. Die Kohlepartikel verhindern das Ausspülen von Nährstoffen (was im Regenwald sonst zur Degeneration der Böden innerhalb weniger Jahre führt), erhöhen die Wasserspeicherkapazität sowie die Wasseraufnahmefähigkeit (Bodenoberfläche wird hydrophil), Nährstoffe und Mineralien können von den Pflanzen besser aufgenommen werden und die Bodendurchlüftung ist erhöht. Die Kohlepartikel bieten Mikroorganismen einen perfekten Lebens- und Rückzugsraum. Dies wiederum führt zur Entstehung einer komplexen Population von Mikroorganismen (lebendiger Boden). Durch die Mikroorganismen wird u.a. Stickstoff gebunden und ein solch vitaler Boden geschaffen, das Dünger und Pflanzenschutzmittel überflüssig werden. Außerdem ist eine wesentliche Eigenschaft der Terra Preta, das sie von selbst wächst.

Zudem lagert die Kohle dort über mehrere Jahrtausende stabil bzw. oxidiert nur sehr langsam und ist somit aus dem „Karbonzyklus“ entzogen. Landwirtschaftliche Böden dienen so als Kohlenstoffsenken und könnten im Gegensatz zum instabilen Humus nach dem Kyoto-Protokoll als CO2-Zertifikate geltend gemacht werden.

Aber nicht nur die Schwarzerdeböden im sonst unfruchtbaren Amazonasbecken sind durch den Einfluß von Menschen entstanden, auch bei den meisten Schwarzerdevorkommen der Nordhalbkugel konnten Kohlenstoffeinträge in der Jungsteinzeit nachgewiesen werden (die Färbung der Erde entsteht eben durch Kohlepartikel).

Das genaue Vorgehen zur Erzeugung solcher Böden ist noch immer nicht vollständig geklärt und auch mit Sicherheit vom Ausgangsboden abhängig. Die entscheidenden Rollen spiele jedoch definitiv die Kohlepartikel in Verbindung mit den (effektiven) Mikroorganismen. (Den Begriff „effektive Mikroorganismen“ würde ich nicht unbedingt verwenden, da dies die Bezeichnung für eine künstlich Zusammenstellung, sich nicht selbst erhaltenden und nur im Handel zu beziehende Kombination verschiedener Mikroorganismen ist. Die Populationen von Mikroorganismen bei Terra-Preta, Kompost, Biomeiler usw. ist natürlicher Art, erhält sich zudem selbst und ist auch nicht so klar definierbar, der Effekt jedoch der Selbe!)

Beim Biomeiler könnte man eine bestimmte Menge an Holzkohlestaub beifügen, um so eine dauerhafte Besiedlung mit wertvollen Mikroorganismen zu erreichen und somit die oben beschriebenen nachhaltigen Effekte nach beim Ausbringen des Mulchmaterials zu erzielen. (Meiner Ansicht nach hat man im schlechtesten Fall keinen Effekt, also nichts zu verlieren, außer Anschaffungskosten und die zusätzliche Arbeit!)

Falk Pißler